Beiträge von walter.h

    Hallo,


    kein Kachel Interface, alles beim Alten.
    Kann jetzt generell keinen Unterschied zum Vorgängermodell feststellen. (auch UKW-Empfang immer noch gleich schlecht)


    Übrigens, noch etwas zum DAB+ bei diesem Gerät: eigentlich ein Witz, man kann nicht mal einen Sender abspeichern, und bei jedem Start beginnt automatisch ein Suchlauf, der mal 5, mal 10, mal 40 Sender findet, alle willkürlich durcheinander gewürfelt, jedesmal anders...
    Die Benutzeroberfläche im DAB+ besteht also lediglich aus Suchlauf und zwei Pfeilen, um die gefundenen Sender rauf und runter zu scrollen...


    Grüße, Walter

    schlimmer als mit dem analogen tuner kann es nicht werden :D


    Aber besser leider auch nicht! :(


    Die ganze Geschichte:


    Da ich wie gesagt eigentlich nur Radio höre, und der UKW Empfang des 5151 unter aller Sau ist (jedenfalls in den Bergen), haben die jetzt ja das neue Modell mit DAB+ rausgebracht. Hatte das Gerät schon kurz gesehen, aber mangels digitaler Sendestationen in meiner Nähe war es für mich uninteressant.


    So, die Situation hat sich vor 14 Tagen grundlegend geändert, in meinem Gebiet gingen 33 digitale Sender auf Sendung, einer der Umsetzer, Antennen oder wie immer man das nennt, steht keine 8 KM von meinem Zuhause entfernt, Abdeckung jetzt in ganz Südtirol.
    Ok, da gab es kein Zögern mehr, bestellt, und wie bei EONON üblich, Lieferung in wenigen Tagen, Zoll und MwSt 156 Euro diesmal.


    Also Gerät und dazubestellten DAB+Empfänger eingebaut, die Antenne ordnungsgemäß mit Strom versorgt und am empfohlenen Ort an die Scheibe geklebt.
    Suchlauf, Gerät findet Sender, kein Ton, nur 1 Balken (von 5) Empfang.


    Bin dann mal ins Nachbarort gefahren, wo der Umsetzer steht, und in der Nähe funktioniert das Gerät dann...


    Sollte es in meinem Wohnort also womöglich generell Empfangsprobleme geben? Hmmm...
    Also hab ich mal einen Inverter 12V DC/220 V AC an den Zigarettenanzünder gesteckt, und mein 70 Euro DAB+ Küchenradio auf den Beifahrersitz gestellt und losgefahren...was soll ich sagen, die gesamte Strecke perfekter Empfang, mit einer 5 cm langen Stummelantenne an nicht optimalen Ort...


    Habe gestern eine Fahrt von 90 KM durch Südtirol gemacht, auf einem Drittel der Fahrt kein Empfang, während ein Bekannter, der in einem VW ein DAB+ Radio drin hat, auf der gesamten Strecke keinen einzigen Aussetzer hat...


    Fazit 1: Eonon kann kein gescheites Radio bauen, weder analog, noch digital...
    Fazit 2: 3 solche Geräte gekauft und immer noch kein Empfang...

    Da die ECU das Abblasen des Überdrucks nicht mitbekommt, berechnet sie die Gemischbildung mit den Ihr bekannten Werten.
    In der Folge haben wir eine sogenannte Überfettung. Das bedeutet wir haben in dieser Situation zuviel Sprit, da der Luftanteil nun entsprechend zu wenig ist.


    Heutige ECU sind jedoch schnell in der Lage, dem gegenzuregeln wodurch die Überfettung nur sehr kurz stattfindet.


    Teil eins dieser Aussage ist unbestritten.


    Mit dem zweiten Teil bin ich nicht einverstanden, denn die ECU regelt da gar nichts aus (unter Volllast), wie auch, es wird da ja nach Kennfeld geregelt.
    Die Überfettung dauert deshalb nur sehr kurz, weil nach dem Ablassen der Luft ins Freie sofort wieder der Normalzustand eintritt und dementsprechend die gemessene Luft wieder stimmt...

    Den MPS-Motor standfest zu machen, geht richtig ins Geld - das wäre dann sowas wie CP-E Stage 3 zzgl. Einbau und Zylinderkopfüberarbeitung. Aber selbst wenn der Motor der Leistung standhält, werden Kupplung (selbst eine verstärkte hält nicht wirklich lange!), Getriebe, Diff, Antriebswellen, Bremsen, Fahrwerk etc. deutlich stärker beansprucht, bzw. belastet, und was z.B. ein Getriebeaustausch beim MPS kostet, muss ich wohl niemandem erklären.
    Man muss sich einfach bewußt sein, dass die Mehrleistung früher oder später ihren Tribut fordert und richtig teuer werden kann, selbst wenn der Motor hält. Zu den o.g. Kosten kommen ja noch der große Turbolader + ggf. passendes Intake, Downpipe und Krümmer, sowie ein Multi-Port Injection System dazu, da ist man dann Ruck-Zuck bei 15k Euro angelangt und muss trotzdem ständig mit irgendwelchen teuren Folgekosten und Problemen rechnen - das sollte einem vorher klar sein! Wenn's ganz dumm läuft, hat man fast 20k Euro investiert, und aufgrund irgendeines "dummen" Problems (Injektorschaden, von einem Marder durchgeknabberter Ladedruckschlauch...) doch wieder einen kapitalen Motorschaden. Ich denke nur daran, was Big-O mit seinem eigentlich gut und aufwändig aufgebauten 6er passiert ist...Soviel zu "dann muss man halt den Motor einfach standfest machen". Die 2. Aussage bzgl. Einfluss der Fahrweise auf die Motorlebensdauer kann ich dagegen voll und ganz unterstreichen!


    Ja, so schaut's aus...


    Mein Motor ist nach viel Lehrgeld zwar "standhaft", dafür dann Total-Getriebeschaden (4,800 €), Kupplung bereits die dritte, Antriebswelle, usw...ein Fass ohne Boden.
    Hab diese Aussage schon mal gemacht, der MPS ist für (Extrem) Tuning ungeeignet...


    Ich jedenfalls hab's kapiert und gurke jetzt mit ca. 370 PS durch die Gegend...das passt.

    Ok, ich geb's zu, ich habe gelogen...
    Ich vertreibe GT-Lader, habe noch einige hundert auf Lager und wollte die halt noch an den Mann bringen... ;)


    Mit den Logs kann ich leider nicht dienen, auf meinem Laptop sind hunderte drauf, alle unbenannt, und auch von 2 anderen MPS, die ich abgestimmt habe, und es wäre ein Riesenaufwand da was herauszusuchen...sorry

    Servus,


    ich kenn mich so gut mit Turboladern aus, wie es für den Eigengebrauch notwendig ist. Meinen Mazda habe ich, nachdem 3 "professionelle" Tuner es nicht geschafft haben, ein akzeptables Ergebnis abzuliefern, selbst abgestimmt und ich wiederhole, er läuft ohne das geringste Problem seit Jahren.
    Da du ja mit der Materie vertraut bist, weißt du sicher auch, dass man eine saubere Abstimmung nicht hinbekommen kann, ohne sich intensiv damit zu befassen.
    Von den "zig Erfahrungsberichten", die du erwähnst, zählen nur die, die wirklich wie ich, nur den Lader ausgetauscht haben, (von GT auf GTX) und nicht dann noch eben mal 'nen Fächer und ne Downpipe und nen FMIC dazugeschraubt haben, neu abgestimmt und sich dann natürlich einer deutlichen Mehrleistung erfreuen...


    Nochmal für dich zum Mitschreiben: an meinem Auto ist alles (und mehr) gemacht, was notwendig ist, um 400 PS dauerhaft zu fahren, (hält seit gut 60.000 KM mit meiner 1,6 bar Abstimmung), und mein GT Lader hatte einen Lagerschaden. Also hab ich den Lader getauscht (übrigens selber), und konnte mit dem GTX bei gleichbleibender Hard-und Software keinen Leistungszuwachs erkennen. Punkt.


    Du kannst ruhig bei deiner Meinung bleiben, dass ein GTX 50 Mehr-Ps bringt, aber bitte akzeptiere auch, dass ich auf Grund meiner tatsächlich gemachten Erfahrung nicht von meinem Standpunkt abrücke!

    50 PS mehr...träum weiter...


    Bei mir war und ist nix oberfaul...Auto läuft super!
    Und was heißt hier, die Lader "immer nur in einem sich überdeckenden Effizienzbereich" fahren? Beide Lader fuhr/fahre ich mit 1,6 bar, und zwar vom Drehzahlkeller bis 7300 RPM durchgehend, mehr ist auch nicht drin, wenn du die Spezifikationen ansiehst, sind nur für 22 PSI ausgelegt.

    Der GTX3071 hat ein deutlich höheres Potential (liegt nominell auf Augenhöhe mit einem GT3076R), spoolt schneller als der "normale" GT3071-Lader und läuft in praktisch jedem Bereich effizienter.


    Und du hast die zwei Lader auch, so wie ich, beide montiert gehabt, und diverse Test's gemacht, Log's verglichen, usw? Oder beziehst du dich auf die Angaben auf dem Papier, das ja bekanntlich geduldig ist?
    Ich bleibe jedenfalls dabei, leistungsmäßig in der Praxis kein spürbarer und auch kein (mit "normalen Messmethoden im Fahrbetrieb") messbarer Unterschied...

    Lohnt sich eigentlich der GTX3071 oder ist der GT3071 auch gut.Lohnt der Aufpreis zum GTX?


    Hi, ich hatte zuerst den GT3071 drin, den hat's dann zerbröselt, und dann hab ich den GTX eingebaut. Also von der Leistung her spür ich keinen Unterschied, aber vielleicht hält er ja länger.. :rolleyes:

    Zitat von Bane

    Ok, ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen das wenn man das erste mal nach ECU Reset vollgas gibt, die Leistung erst verzögert da ist, beim dritten beschleunigen isses dann wie immer. Und das war nach jedem Reset so. Ist Fakt. Sieht man auch an den logs an minimalen verzögerten ladedruck. Probiers doch mal aus.

    Oftmals werden voreilig falsche Schlüsse gezogen. Nehmen wir als Beispiel eine Abstimmung oder Optimierung einer Abstimmung. Man fährt Vollgas eine Strecke, loggt, hält an, wertet aus, modifiziert gegebenenfalls. Ok, dummerweise heizt sich aber in dieser Zeit der TMIC so auf, dass man logischerweise bei den ersten Beschleunigungen nicht die volle Leistung anliegt. So und ähnlich enstehen oftmals überzeugte Aussagen, die als Fakt dargestellt werden, da man es ja selbst "erlebt" hat, leider schließt das nicht Fehlinterpretationen aus...


    Grüße...

    Zitat von Bane

    Ok, das wäre dann stock. Hört sich doch gut an. Die haben ja beim Wechsel der Düsen die Batterie gewechselt, dann dauert es immer eine Weile bis wieder die volle Leistung anliegt...

    Bei Volllast (also "Leistung") wird ausschließlich nach Kennfeld geregelt, also nix mit "muss sich erst anpassen"...auch wenn immer wieder das Gegenteil behauptet wird.


    Grüße...

    Zitat von Chris Mps


    Wenn der immer sprit dazu geben würde dann sieht man das doch auch am KR wert oder ?

    Nein sieht man nicht...

    Hab dir schon mal hier geantwortet, aber du hast das ignoriert. Nochmal, hast du mal die Fuel-Trims geloggt um zu sehen, ob die ECU im Teillastbetrieb im closed Loop permanent Sprit dazugibt? Und ich schreib das nicht einfach so, hatte nämlich das selbe Problem, immer zu mager. (hab dann, weil ich selber abstimme, durch Veränderung der Maf-Tabelle das einigermaßen in den Griff gekriegt, aber das konnte auch nicht die Lösung sein).
    Das Problem hat sich erst mit dem Tausch der Injektoren gelöst. Ja, ich habe gelesen, dass du die schon getauscht hast, aber es könnte auch bei den Neuteilen was nicht stimmen, wäre ja nicht das erste Mal. Hast du die sündhaft teuren Mazda OEM-Injektoren verbaut, oder irgendein No-Name Produkt?

    Gemessen hab ich mit Mazdaedit...also über OBD-Geschwindigkeit. Reifen/Felgengröße Original 18 Zoll mit 215/45 Bereifung, also nichts exotisches in dieser Hinsicht.
    OBD-Geschwindigkeit dürfte glaubhaft sein, denn wenn man die mit dem Tacho vergleicht, sieht man, dass dieser deutlich voreilt. (19 km/h bei 200 km/h).


    Leistung hab ich nur einmal vor 2 Jahren messen lassen, (MAHA-Prüfstand) da waren es 381 PS und 648 NM. Da hatte ich aber was Drehmomentverlauf/Ladedruck betrifft ganz anders abgestimmt, mit dem Ergebnis, dass das Auto auf der Landstraße absolut unfahrbar war. Mittlerweile habe ich deutlich softer abgestimmt, Ladedruck auch reduziert auf 1.55 bar Haltedruck. (vorher 1.80 bar).
    Das Auto lässt sich jetzt wunderbar fahren, man kann im Scheitelpunkt der Kurve Gas geben, ohne jedesmal zu riskieren, im Straßengraben oder auf der Gegenfahrbahn zu landen.
    Muss aber gestehen, beim obigen Test hab ich schon ein bisschen am Boostcontroller gedreht... :D


    Grüße, Walter