Beiträge von MPS_Fan

    Also wenn ich den Beitrag von 27. März anschaue http://custom-chips.de/temporary/category/tuning-stories/ zu den 2.0 TSI MQB...


    Ich frage mich, was der vorherige Tuner da so verpfuschen konnte. Die Kiste fährt mit 102Oktan. Ich fahre beim Cupra mit Seriensoftware stets mit E10 und sehe bei jedem Logfile keinerlei Zündwinkelrücknahme, ergo kein Klopfen. Da muss man schon einiges verhunzen.
    Aber da sieht man wieder wie "gut" die Tuner im Bereich VW sind. Bei mir in der Stadt hier ist ein ganz großer, von individueller Abstimmung kann nicht die Rede sein.
    Ablauf immer der gleiche:
    Software auslesen, dann Load Werte nach Augenmaß erhöhen, paar Limiter (nicht mal alle) etwas nachjustiren, feddich ist die Software, keine Logs oder Abstimmfahrten. Nicht mal die Wastegate Kennwerte werden angepasst. Ladedruckkurve sieht dann aus wie eine Schlangenlinie mit riesigem Berg nach dem Spool, das merkt man dann auch wenn man den Tempomat benutzt, er kann die Geschwindigkeit nicht mehr halten, pulsiert dann ständig. Man muss quasi blind vertrauen, Kosten 1000€ WTF !?

    @ilusch
    Willkommen im Club, den Cupra wirst du nicht bereuhen!
    Rein Informativ, der Cupra 300 mit Allrad hat keine elektromechanische Sperre an der Vorderachse. Die gibts nur im FWD!


    Habe ja selber den Cupra 280 ST, ein tolles Auto.
    Wie ich dir schon in der PM im anderen Forum geschrieben habe, vorsicht beim Tuning, im Seat Forum sind nur Vollnoobs unterwegs die wirklich null Ahnung davon haben wie so eine ECU funktioniert bzw. was die "Profituner" da überhaupt machen. Bei den Tunern selbst auch aufpassen, habe bei meinem Bruder mal die Werte geloggt nach dem Chiptuning durch eine sehr bekannte Firma, mir hats fast die Haare aufgestellt.

    Das Problem ist, dass viele mit gebrochene Stegen rumfahren, ohne es zu merken. Bei mir waren sie auch länger hinüber, es haben dann auf dem Prüfstand paar Ponnies gefehlt und im Leerlauf hatte man einen etwas schlechteren Unterdruck. Gespürt hat man da nichts und der Ölverbrauch hielt sich auch im Rahmen. Ihr glaubt nicht wie lange so ein Motor noch läuft. Irgendwann haut man sich aber dicke Riefen rein und die Ringe brechen, dann ist Feierabend.


    Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, aber schaut mal im MSF vorbei, ihr werdet euch wundern wie viele mit kaputten Kolben rumfahren :(

    Weil es gute und schlechte Konsorten gibt. Auch Mazda hat eine Streuung in der Fertigung. Aber man kann schon sagen, dass alles über 300-320PS massiv auf die Lebensdauer geht.

    Warum???Warum wird davon ausgegangen, dass ein Motor mehr als die Serienleistung aushalten muss??? Sprich es wird geschimpft wenn nicht?!?! Ich verstehs nicht....

    Ganz einfach, weil die Serienkolben sogar mit der Serienleistung schlapp machen. Das hier genannte Schadensbild ist absolut typisch für diesen Motor.

    @Shinichi
    Ich sag´s ungern, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit sind deine Kolbenstege kaputt.
    Eigentlich unfassbar was Mazda für ein Kernschrott verbaut, denn der Block hätte potential. Das macht mich echt traurig. Viel Glück


    Mein Motor hat mit 1,3-1,5Bar ca. 10tkm gehalten.
    Ohne Upgrade Kolben und Pleuel würde ich heutzutage keinen MPS mehr anfassen. Wobei nur Kolben schon gereicht hätten, denn die Pleuelproblematik bekommt man mit einer steigenden Ladedruckkurve in den Griff.

    @Prison39
    Nicht nur Pfusch, auch die Serienmotoren halten leider nicht sonderlich viel aus, da werden hier auch einige ein Lied davon singen können.


    @Sergej Kazuma Kiryu
    Ich fahre jetzt einen Leon ST Cupra 280, die Kiste ist ganz ok. Macht haltbare 380PS nur per Software, wenn man denn will. Meiner ist und bleibt Serie.
    Der Serienturbo (Twin Scroll) ist von der Größe her fast vergleichbar mit einem BNR S3, Downpipe, Ansaugung und LLK sind Serienmäßig schon sehr großzügig dimensioniert.
    Alles Dinge die ich mir damals beim MPS gewünscht hätte, aber was solls. Dafür ist es ein Auto von der Stange, sieht man an jeder Ecke, es fahren so viele Leons herum.


    Ich hoffe dass die neu aufgebauten Motoren lange halten und ihr die Freude daran nicht verliert.

    Oh man..... Dachte ich mir doch heute, ich schaue mal spontan hier rein, meinen MPS habe ich ja nun schon sehr lange nicht mehr.
    Ich traure der Kiste immer noch nach, aber dieser Thread zeigt mir wieder, weshalb ich sie verkauft habe.
    Man schuftet nur noch für das Auto, fährt ständig mit der Angst, dass irgendwas nicht hält und den neu aufgebauten Motor zerlegt.
    Es ist echt hart zu lesen, dass hier einige ihren Motor gleich 2 Mal aufbauen haben lassen müssen, rechnet man doch nach dem ersten Mal damit, dass es etwas "für die Ewigkeit" ist.
    Fängt man mit dem Hardcore Tuning an, denkt man noch, dass man wesentlich günstiger davon kommt, als einfach eine stärkere Kiste zu kaufen, aber letztendlich geht die Rechnung nicht unbedingt auf.
    Man zahlt und zahlt und zahlt, zerbricht sich ständig den Kopf über die Haltbarkeit. Das macht einen auf Dauer einfach nur kaputt.


    Krass ist auch was die Teile kosten, ich bin ein absoluter Mazda Fan, aber es hat mich auf Dauer nur noch genervt immer wieder alles aus den Staaten einfliegen zu lassen, weil dort sogar die Originalteile teils um Faktor 2 billiger sind. Braucht man mal einen Ersatzmotor schaut´s schon richtig düster aus.
    Das war mit unter auch ein Grund weshalb ich einfach keine Lust mehr hatte.


    Ich bin mit meinen neuen Fahrzeug (jetzt schon 1,5 Jahre alt) soweit zufrieden, man ist erst mal baff wenn man sieht, dass einem die Ersatzteile teils hinterher geschmissen werden auf Ebay. Die Auswahl ist überragend, Ersatzmotoren mit gerade mal 10 000km und sämtlichen Anbauteilen schon für 3000-3500€. Tuningteile ohne Ende, Diagnose Software gibt´s sau günstig, man kann alles selbst programmieren, codieren, flashen und und und... aber das Herz blutet, es schlägt einfach für den Mazda. Aber unter den genannten Umständen, einfach kein Bock mehr...


    Hut ab an alles, die sich jedes Mal aufraffen und neues Geld, Zeit und Nerven in die Hand nehmen und immer weiter machen, ich hatte einfach keine Kraft mehr, da ich auf das Auto täglich angewiesen bin.

    Ich vermute, dass der Kolbensteg gebrochen ist. Passiert leider bei den alten 6er MPS und 3er BK´s relativ häufig.
    Oft wird dann noch die Laufbuchse in Mitleidenschaft gezogen.


    Was noch auffällig ist, dass es Zyl. 3 ist. Dieser ist meistens bei Motorschäden am MPS der Verursacher.


    Konstruktionsbedingt (Ansaugkrümmer) bekommt dieser Zylinder am meisten Luft und läuft magerer als die anderen.
    Bei meinem Motorschaden war ebenfalls dieser Zylinder defekt, um genau zu sein der Kolben. :thumbdown:

    kleiner Tip:
    Bei BNR Umbauten bzw. oem Turbo gibts solche Risse mit Fächerkrümmern fast garnicht...


    Warum?
    ganz einfach, bem BNR kann man die Originale Stütze weiterverwenden, welche den Turbo an den Block fixiert.


    Dadruch werden Zug und Druckkräfte auf den Krümmer verhindert.


    Wenn jetzt ein fetter GT30 Lader nur durch den Krümmer gehalten wird, dann kann man sich sicherlicht vorstellen was für Kräfte wirken, zumal da noch die Auspuffanlage dran zieht.

    Und ich habe ihn ca. 7000 km mit 1,3-1,4Bar und die restlichen 2000km mit max. 1,5-1,6Bar. Die Risse haben sich nicht verändert.
    Ich bin überzeugt dass er noch viele Zehntausend km ohne Probleme laufen wird!! :)


    Und mit etwas Glück gibts vielleicht gratis noch ein Ersatzgehäuse. :thumbsup:

    Klar ist das ein Zeichen für nicht gutes Material. Aber wenn es so dramatisch wäre da müsste es dutzende Meldungen in den Foren geben dass die Turbolader komplett gerissen sind. Ich habe aber bisher nicht eine solche Meldung gelesen.


    Die Leute die ihren alten K04 ausbauen sollten mal den Ruß wegwischen und mal genau hinschauen. Ihr werdet erstaunt sein wie viele Risse ihr findet. Bryan schreibt ja nicht umsonst dass die k04's Risse kriegen.


    Die neuen Gehäuse lässt er nur gießen weil er so auf den Pfand angewiesen war und immer nicht genügend auf Lager hatte.


    Ich habe mich nochmal mit ihm in Verbindung gesetzt und darauf hingewiesen dass die Risse größer geworden sind(obwohl nicht der Fall) in der Hoffnung dass es ein neues Gehäuse gibt damit der Käufer zufrieden ist. Verkauft habe ich den Lader vor einem halben Jahr...


    Das ist übrigens mein ehemaliger Lader und er hat diese Risse seit dem ich ihn neu einbaut hatte! An den Rissen hat sich nach den Bildern zu urteilen nach 9000km nichts verändert.


    Laut Bryan`s Aussauge sind diese Risse unbedenklich und haben keinen Einfluss auf die Lebensdauer. Er muss es ja wissen, da er sie täglich baut. Die Spannungsrisse entstehen durch Verpannungen um den Wastegatebereich, da dort die Temperaturen deutlich höher sind weil sich die Abgase stauen.

    Naja, man muss unterscheiden zwischen Hoppeln und Nachschwingen.
    Hoppeln heißt, dass die Dämpfer so hart eingestellt sind, dass das Fahrwerk nicht richtig dämpft. Fährt man dann über Bodenwellen, so hüpft/hoppelt das Auto.
    Nachschwingen bedeutet, dass nach der ersten Dämpferbewegung, weitere Folgen, weil nicht genug gedämpft wird.


    Ich habe bei mir ein Autobahnstück, an dem die Straße aus alten Betonplatten besteht, dann schaukelt sich das Auto richtig auf, wenn das Fahrwerk schlecht eingestellt ist. Die optimale Einstellung für meinen BL sind 25-28 Klicks vorne und 23-26 klicks hinten. Ich empfinde diese Einstellung auch nicht als hart, wenn man mal das OEM Fahrwerk als vergleich nimmt.
    Bei weniger Klicks schauckelt sich das Auto auf diesem Autobahn stück auf, da es anfängt nachzuschwingen. Geht man höher, wirds hart und das Auto fängt an zu hoppeln.


    Zum Thema Sturz:
    Ich habe vorne auch -2°30' auf beiden Seiten, hinten jedoch satte -3°20'. Das ging bei mir leidern icht anders, da es sonst an der Kunststoffverkleidung von der Heckstoßstange schleift. Die neuen Vredestein Ultrac Vorti kommen einfach sehr breit. Dank dem Camber Kit konnte ich hinten nochmal negativer einstellen. Man kann theoretisch mit dem Kit auf -5°, was jedoch zu heftig ist.
    Sieht porno aus, jedoch muss man schauen dass man Reifen hernimmt, die so viel Sturz vertragen. Die OEM Dunlops mögen gar kein Sturz. Auch sollte man alle 3000-5000km die Reifen von vorn nach hinten durchwechseln, damit sie sich nicht einseitig abnutzen.

    Wie ihr alle wisst, habe ich seit einer weile nun einen neuen Motorblock. Mir ist jedoch die letzte Zeit etwas aufgefallen, was mich beunruhigt.


    Eine Woche vor meinem Motorschaden merkte ich, dass mein Auto beim Kaltstart die ersten 30s unruhig läuft. Ne Woche drauf war den Kolben auf Zyl. 3 platt. Was letztendlich defekt war, kann ich nicht genau sagen, erst hieß es Kolben defekt, dann haben die gemeint, dass evtl. ein Injektor schuld ist. Letztendlich war es mir egal, da die Reparatur auf Garantie ging :-)


    Nun merke ich, dass ich beim Kaltstart mit dem neuen Block auch erstmal verstärkte Vibrationen habe. Das Auto ist nahezu original (nur TIP, Catback, Ford Motorlager). Ich weis nun nicht ob die Vibrationen normal sind und bin nun beunruhigt. Nach ca. 30s läuft das Auto jedoch ohne vibrationen und hat auf volle Leistung.
    Ich weis jetzt auch nicht ob Mazda die Injektoren gewechselt hat oder nicht. Ihr werdet verstehen, dass ich ziemlich schiss habe.


    Die Zündkerzen sind ca. 20 000km gelaufen, Fehlerspeicher ist leer und alle Werte wie AFR, LTFT, STFT usw. sehen absolut super aus. Könnt ihr ein ähnliches Verhalten bei euch feststellen? Vielleicht leide ich inzwischen an Warnvorstellungen und bin nur unnötig beunruhigt.

    Ich habe mal paar Fotos von dem neuen BNR S3 v2 angehängt.
    Was ist neu?
    -Wastegate Öffnung ist größer
    -Abgasgehäuse wird nun von BNR selbst hergestellt: dickere Wandstärke, größere Gewindebohrungen für CHRA Halter. Kann PnP auf den alten BNR S3 umgepflantzt werden.
    -Längere Kühlwasserleitung wird beigelegt, somit muss nichts mehr gebastelt werden für den Kühlwasserzulauf


    Sieht echt sauber aus, würde ich sagen...