Beiträge von Brixton

    Warum sagen so viele Super Seven? Meines Wissens nach, hier das Fahrzeug nur Seven, sowohl bei Lotus als auch jetzt bei Caterham. Selbst bei mobile steht aber Super Seven. Lustig. :/


    Wäre definitiv lustig (wobei, betone nochmal: Bin mir nichtmal sicher ob ich überhaupt das Geld in die Hand nehmen will. Schau mich derzeit nur etwas um). Aber mit 10.000 € kommt man da meist nicht weit. Gibt ein paar 80er Lotus Seven Robin Hood für das Geld. Ansonsten muss man selbst gebraucht um die 18 - 20.000 € rechnen um ein gutes Modell zu bekommen.


    RX7 reizt mich nicht. Ist auch etwas der Grund warum Eclipse, Evo usw. eher durchfallen. Fahre im Alltag ja doch recht schnelle Autos und das wird (so hoffe und plane ich zumindest) auch in Zukunft nicht anders werden. Skyline, Evo, RX-7/8 sind unterm Strich halt doch eher normale Autos. Deswegen die Gedanken hin zu Oldtimer, Kitkar oder etwas eher ausgewöhnlichen, alltagsunnützen. ^^

    Was fallen euch so für WE Autos ein? Preisrahmen bis ca. 10.000 Euro.


    Hab noch keine Ahnung ob es mir das überhaupt Wert ist, hätte aber u.U. die Möglichkeit und den Platz.


    Erste Gedanken gingen zu einem Ur-Mini 1300 oder einer Lotus Seven Replica. Oder ein echter Oldtimer von vor 1945 wie einem Ford Model T. Gab noch dutzende Gedanken wie Colt CJ0 Motorumbau (Evo 6), alter Skyline oder ein 80 Muscle Car. Aber irgendwie war bisher kein Gedanke dee richtig Bock gemacht hat, dass mir es das Wert gewesen wäre.


    Daher mal so allgemein in die Runde, was euch so an Gedanken kommt. Muss nichts schnelles sein (kann aber). Ist nir für schönes Wetter gedacht. Soll halt was besonderes, gerne auch kultiges sein. Etwas was einen gewissen Spaßfaktor beim Fahren hat. Gern auch älter oder eine Replik (Oldtimer). Fan von DDR Fahrzeugen bin ich übrigens gar nicht.

    Wir würden gerne das Lenkrad vom Subaru beziehen lassen. Hatte die Threads jetzt irgendwie nicht wiedergefunden, aber hier hatten ja einige ihr MPS Lenkrad machen lassen.


    Kennt da jemand eine gute Sattlerei in Chemnitz und Umgebung bzw. irgendwo Südlich von Leipzig oder unweit von Dresden die er empfehlen kann. Würden gerne das Auto hinstellen (alternativ Lenkrad vorbei bringen) und vor Ort übers Design reden und dann 1-2 Tage später alles wieder holen. Daher möchte ich es ungern per Versand machen, da meine Frau ihr Auto fast täglich braucht.

    neeee wenn schon raus dann auch Upgrade :)

    Ne, weil dann Anschlussgarantie futsch. Ein Upgrade der Lager merkt kein Mensch auf dieser Welt. Eine Abstimmung mit größerem Rad sieht ein Blinder auf 100 m Entfernung.

    Korrekt, die ist auch das Problem. Die hält höhere Abgastemperaturen nicht stand... es gab da von den Amis mal ne Untersuchung darüber.
    @TwinBeat Die Anschlussgarantie hilft dir aber wenig. Niemals mehr den gleichen Mist wieder einbauen lassen! Es sei denn du kriegst es mit dem Mazdahändler irgendwie verhackstückt, dass dann ein Upgradelader reinkommt.

    Ist ja auch bezeichnend, dass es vor allem in Deutschland die Probleme beim MPS gibt. Fast nirgendwo sonst kann man Dauervollgas fahren und das legal immer wieder ohne seinen Führerschein zu riskieren. Ich denke, deswegen war der Lader bei mir auch schon nach 55.000 km fällig. MPS bei 16.000 km gekauft und ab da 80 % Autobahn und ein großer Teil freigegeben mit Vollgas.


    Genau auf das hatte ich mich damals übrigens mit meinem AH geeinigt. CarGarantie hatte nach dem Gutachten einem kompletten Motortausch zugestimmt (rein aus Sicherheit vor Folgeschäden). Kam alles von Mazda und das Lader ging direkt ans TZB. Dort dann Radial und Axiallager getauscht (leider erst danach erfahren, dass auch die Welle ohne Rad möglich gewesen wäre). Also im Prinzip Stage 1 + Axiallager (50 € extra). Lader kam wieder und sah aus wie Fabrikneu. Kein Unterschied zu sehen. Rechnung TZB habe ich so bezahlt, sowie die 10 % Anteil bei der Cargarantie aufs Material. (ab 50.000 km alle 10.000 km 10 % mehr). Ab dann war Ruhe.


    Hab ihn ja dann mit um die 100.000 km verkauft. Lief wie eine 1 und die Käuferin war über das Upgrade sicher nicht unglücklich.


    In soweit bleibe ich dabei: Wenn man die Garantie behalten will und trotzdem Sorge hat, sollte man nur Lager und Welle tauschen und kein Upgrade draus machen. Dann sparen und nach Ablauf der Garantie (sofern man das Bedürfnis hat) gleich einen anderen Lader reinhängen.

    Oder du baust ihn direkt aus und schickst ihn ins TZB. Nur Axial und Radiallager tauschen, keine Stage 2 (also kein größeres Rad). Am besten noch fragen ob die eine härtere Welle einbauen können. Bin nach wie vor der Meinung, dass es am Ende die Welle ist, die weich wird und die Probleme verursacht. Kosten sind überschaubar, Abstimmung unnötig.

    Zumindest bei den Multimediasystemen sind wir uns absolut einig. :D


    Beim Thema sitzen scheien sich unsere geister wahrscheinlich schon auf Grund des Höhenunterschieds und auf Grund dessen, dass ich einige dutzend Pfund weniger habe. :crazy:

    So, eben von der Probefahrt mit dem Hyundai i30 N zurück.


    An der Stelle mal kurz ein paar Worte zum Kundenservice. Habe KIA Stinger, Hyundai i30 und Honda Civic TypeR alle via Herstellerseite angefragt. KIA hat binnen 24 h zurück gerufen, einen Händler gefunden und die haben mich noch am selben Tag angerufen und mir den Termin zur Probefahrt gegeben.
    Bei Hyundai hat es etwas länger gedauert. Da hat mich die Zentrale nach 2 Tagen angerufen, dass sie einen suchen und weitere 2 Tage später hat sich der Händler gemeldet.
    Auf Antwort von Honda warte ich heute noch. Habe die Probefahrt am Ende via mobile Suche und Anruf selbst vereinbart. ^^


    Zum i30N Performance. Ganz generell zu sagen: Ist kein schlechtes Auto. Aber im Vergleich zu TypeR und einigen anderen, die ich probe gefahren bin, stinkt er in fast allen Belangen ab.


    Wie üblich aber erstmal zum Positiven. Er sieht echt gut aus, der Innenraum ist aufgeräumt und sauber verarbeitet. Jeder Knopf hat seinen Platz und es kommen keine Fragezeichen bei der Bedienung auf. Das Lenkrad ist wunderbar griffig und man erreicht alle Tasten darauf mühelos. Abzüge gebe ich bei den Sitzen. Zum einen ist die Sitzpostion einen Tick zu hoch, wie ich finde und für mich waren die Sitze unbequem mit weniger Seitenhalt als man beim anschauen vermuten würde. Ja ich bin bei Sitzen wegen meines (von Geburt an) geschädigten Rücken extrem empfindlich. Die Sitze hier sind einfach nicht gut. Von langstreckenkomfort wissen die auf jeden Fall nichts und auch für weniger lange Fahrten sind sie nicht der Hit. Von der Form her würde ich auch vermuten, dass es sich nur um etwas aufgepolsterte Standardsitze handelt.


    Etwas seltsam allerdings sind die zwei großen blauen Knöpfe am Lenkrad. Links wählt man die Fahrmodi "Sport", "Comfort" und "Eco" der rechte Knopf ist für den "N-Modus". Die wirken in Form und Farbe völlig deplatziert und irgendwie...kindisch. Wie nachträglich angeschraubt, nachdem das restliche Innendesign fertig war.


    Ein Trauerspiel ist auch die Rückbank (bei wievielen meiner Probefahrten habe ich das bisher geschrieben? 60 %? 70 %?) die nur sehr begrenzten Platz bietet. Wieder 1,88 m sind die Referenz hinter einem ebensogroßen Fahrer. Beine Stoßen vorne an, Kopf ebenfalls. Ich könnte also nichtmal ein Stück runter rutschen. Es ist nicht so extrem wie beim Civic oder dem A45, aber gemütlich mit 3 Leuten irgendwo hin fahren, wenn zwei etwas größer sind ist nicht. Frage mich langsam, ob die Hersteller beim Design von Hatchbacks einfach keinen Bock mehr auf Rückbänke haben. :crazy:


    Der Kofferraum hingegen ist in Ordnung. Weder riesig noch winzig. Vergleichbar mit dem MPS, wobei die Ladekante nicht ganz ohne ist im Vergleich zu Leon oder Mazda 3 BL.


    Das Infotainment ist in Ordnung. Nichts großartiges und der Display in der Mitte dürfte etwas hübscher und leicht zum Fahrer geneigt sein, aber er verrichtet solide und schnell seine Arbeit. Der Display reagiert gut und die Knöpfe am Rand machen die Bedienung übersichtlich und einfach. Hier darf Honda sich gern was abschauen.


    Nicht schlecht fand ich den Motor. Klar sind es "nur" 275 PS als Handschalter die natürlich weniger vorwärts ziehen als der 45 PS stärkere TypeR oder gar ein DSG Leon, aber er macht keine schlechte Figur. Besonders im N-Modus spricht das Gas sehr direkt an und die Motorcharakterristik ist eine andere als in "Normal", "Sport" oder "Eco". Zumindest subjektiv fühlte es sich besser an. Vermutlich hat der i30N tatsächlich variable Werte in einigen Mappings, die das Ansprechverhalten steuern. Auch auf der Autobahn zog der Motor den immerhin 1,6 Tonnen Hatchback gut nach vorne, erst ab über 210 wird es etwas zäher. Was die ganze Freude etwas trübt sind aber Lenkung und Fahrwerk.


    Also wer den i30N besser findet als den Civic TypeR, der muss dringend seine hinteren Sensoren mal kalibrieren. Ja, der Vorführer hatte Winterräder und Ja den Civic bin ich mit Sommerrädern bei 5°C mehr gefahren. Aber selbst bereinigt von diesen beiden Faktoren, ist der i30N dem TypeR und auch anderen FWD unterlegen. Beide bin ich übrigens die gleiche Strecke gefahren.
    Die Lenkung des i30N ist vergleichbar mit der des Leon. Nicht wirklich präzise beim Einlenkverhalten und in den verschiedenen Fahrmodi künstlich gestrafft, was man deutlich merkt. Ich hatte nie das Gefühl die Straße zu merken, sondern immer eine Art Passivität in der Lenkung. Das nimmt für mich viele Emotionen, die einige hier scheinbar mit dem i30N erlebt haben. Sicher ist es keine schlechte Lenkung, aber es fehlt einfach die Direktheit die ich in Autos wie dem Evo IX & X, GT86 oder auch TypeR so liebe.


    Dabei ist der N-Modus nicht das Wahre. Vielleicht für eine Rennstrecke mit perfektem Asphalt, aber auf einer normalen Straße neigt der Modus zum hoppeln und schieben. Hier liegen Welten zwischen Hyundai und Honda. Tatsache war, dass ich im "Sport" Modus nicht schlechter um die Kurve kam, aber weniger zappelig. Aus reinem Gefühl würde ich sagen, dass Druck- und Zugstufe schlecht aufeinander abgestimmt sind. Aber das ist nur so ein Gedanke von mir.


    Auf der Autobahn der selbe Eindruck. Der N-Modus ist sehr hart und definitiv nichts für die Autobahn. Auf der A72 neigte der i30N bei einigen Stellen zu spontanen, ruckartigen "Spurkorrekturen". ^^ Im Normal und im Sportmodus kann ich mich aber nicht beschweren. Im Gegensatz zu Ford hat Hyundai einen echten Unterschied zwischen den Modi geschaffen, sodass man im Sportmodus recht ordentlich und angenehm über die Bahn rollen kann. Trotzdem: Honda hat das besser gelöst.


    Was gut gelungen ist, ist allerdings der Auspuff. Der Sound ist für einen 2 l wirklich super. Das geknalle ist, wie bei allen anderen, eine Zeit witzig dann nervt es. Man kann es aber im Custommode entsprechend ausstellen bzw. einfach die Klappe dicht lassen. Das gibt echte Pluspunkte. 15 min Kind sein = Klappe auf, geknalle an. Danach wieder schnell und ruhiger. Wobei es nie ganz ruhig im Auto ist. Wie auch beim Honda hat man recht deutliche Windgeräusche und der Auspuff ist bei hohem Tempo sehr präsent. Das kann auf Dauer auch nerven. Wobei ich nicht schlussendlich sagen kann, ob bei Vollgas die Klappe immer aufmacht. Ich würde sagen: Nein, weil es nicht so laut war. Ich konnte aber auf Grund des Verkehrs nur zweimal sehr kurz über 200 kommen.


    Für mich war der TypeR das deutlich emotionalere Auto, wenngleich der i30N defintiv mehr Emotionen bietet als ein 08/15 Golf. Einen Großteil dieser Emotionen schöpft das Auto aus einem Auspuff und der netten Motorcharakteristik. Ich persönlich finde so einen Auspuff blöd und kann auf das Geröhre und Geknalle verzichten. Der TypeR und auch ein Evo X machts nichts davon und ist immernoch emotionaler und besser als der I30N.


    Wer zum MPS BL oder BK einen würdigen Nachfolger sucht, der diesen Autos ähnlich ist nur eben ein paar Jahre Entwicklung oben drauf bietet kann zum i30N gehen. Es ist kein schlechtes Auto...aber irgendwie auch kein tolles. Kurz vor mir hatte das Autohaus einen ausgeliefert an einen unzufriedenen Ex-GTI (VII) Fahrer. Ja auch für die dürfte der Hyundai ein gutes Auto sein, vor allem bei dem Preis/Leistungsverhältnis. Für mich ist er komplett nichts. Vielleicht ein Nachfolgemodell wo man ein paar Anfängerfehler, die man jetzt hat ausmerzen konnte. Hab mir nichtmal ein Angebot machen lassen. Nichtmal als Low-Budget Variante. Da fluche ich lieber 18 weitere Monate über meinen CUPRA.


    Bei Audi funktioniert es auch. Hört sich mit dem Soundmodul draussen und drinnen gut an.



    MAl zu Focus RS. Habe gerade gelesen das Ford alle zurückruft. Die Zylindekopfdichtung wird gegen einen andere ausgetauscht

    Die Kopfdichtungen sind auch alle durch die Bank fürn Hintern. Wasser im Zylinder und andere Schäden sind die Folge. Betrifft einen ganzen Haufen der Focus RS. Eigentlich hätte es den Rückruf schon wenige Wochen nach den ersten Modellen geben müssen.


    Wobei mir die Kenntnis fehlt ob der Rückruf was bringt. Die Versuche im Werk was zu ändern, damit es nur die ersten Modelle betrifft gibt auf jeden Fall schief.

    Nein das meine ich nicht. Wenn die Anlage werksseitig verbaut wurde und man eine andere dran haben will, ist klar. Dann darf man.


    Aber wenn eben werksseitig keine verbaut wurde, es das Modell aber damit gegeben hätte. Das wäre spannend mal bei DEKRA/TÜV in Erfahrung zu bringen.

    Wäre mal interessant zu erfahren ob es erlaubt ist eine Klappen-Analge nachzurüsten wenn es die bei dem Modell gab, man sie selbst aber nicht mit geordert hatte. Wie in den frühen 2000er mit den Seitenairbags. Wenn es das Modell auch ohne gab, konnte man sie austragen und Sportsitze ohne Airbags einbauen.


    P.S.: Der Auspuff gefällt mir am 4Drive besonders gut. Leise, furzt nicht, nervt nicht. :D

    Gerade von der TypeR Probefahrt zurück. Selbst ohne die Fahrt wäre der Besuch nicht umsonst gewesen.


    Zum TypeR selbst: Geniales Auto. Da hat Honda war großartiges hingestellt. Emotionen Pur ihn zu fahren. Selbst beim Focus RS habe ich nicht so gegrinst und dabei hat mir der Honda noch die Rückenschmerzen erspart.


    Der Innenraum ist ordentlich gestaltet mit netten Carbon Applikationen. Die roten Sitze finde ich persönlich von der Farbe etwas hässlich, aber sie passen in ihrer Art in dieses Auto "aus der Kornflakespackung". Ich finde sie weder bequem noch unbequem. Sie sind recht eng und bieten sehr guten Seitenhalt. Dabei aber auch etwas hart und die Lehne könnte 5 cm Höher sein. Mit 1,88 m ging es gerade so. Alles über 1,90 m hat wahrscheinlich die Oberkante der Sitze im Nacken, was beim Crash nicht so toll ist. Für normales Fahren absolut ok, Langstrecke wahrscheinlich etwas unbequem, zumindest für mich. Ansonsten sollte man trotzdem keine Verarbeitung auf Bentley Niveau erwarten. 4500 km hatte der Vorführer und es hat hier und da was geklappert, die Rückenlehne vom Beifahrersitz hat deutlich vibriert und auch sonst ist es nicht auf Mega-Hochwertig gemacht. Eher schlicht und einfach. Ich finde das nicht schlimm, aber es soll ja Leute geben die das stört.


    Beim Fahren macht das Auto einfach Spaß. Die Gänge gehen knacking und sauber rein, die Kupplung fühlt man richtig und das ganze Auto fühlt sich sofort vertraut an. Die Lenkung ist Hammerdirekt, das glaubt man kaum. Jedes kleine Zucken am Lenkrad wird übertragen, jede Bodenwelle wird zurück gemeldet. Genauso stelle ich es mir vor, wenn ich in einem Auto die Straße spüren will. Erinnerte mich stark an Evo und GT86. Auch beißt er in jede Kurve, was einfach Laune macht.
    Allerdings dürfte der TypeR das gleiche Problem wie alle FWD mit viel Leistung haben. Funktioniert nur unter guten Bedienungen perfekt. Ansonsten wirkt die Physik und man wünscht sich einfach einen AWD.


    Die Fahrwerksstufen sind dabei sehr schön abgestimmt. Comfort - Sport -TypeR. Im Comfort ist alles schön straff, aber es hoppelt nichts. Sport ist ein guter Kompromiss und im TypeR Modus liegt die Kiste wie ein Brett auf der Straße.


    Bin dann auch eine Runde auf die Autobahn, die schön frei war. (A72) Er zieht ordentlich und vor allem wie ein klassischer Turbo. So richtig drückt es erst ab 4000 Touren und dann aber hoch bis 7000. Dabei gibts kein Dröhnen im Innenraum und kein peinliches Furzen. Nur im Begrenzer verschluckt er sich ein wenig. Zwischengasfunktion beim Runterschalten funktioniert 1a und macht richtig Laune. Allerdings hat der TypeR gut Windgeräusche. Aber irgendwo muss der Preis ja auch herkommen. Insgesamt fühlte ich mich auf der Autobahn, trotz leichter Frontlastigkeit durch FWD, extrem sicher und x-mal wohler als bei meinem CUPRA. Die Straßenlage war wie auf schienen. Genial.


    Auch der Effekt, wenn man damit irgendwo steht ist sehr nett. Die Leute schauen. Er geht nicht in der grauen Masse unter, sondern fällt auf und macht richtig auf dicke Hose. Da mich am CUPRA u.a. stört, dass er einfach zu grau ist, ist das hier das andere Extrem. War aber witzig das mal wieder zu haben.


    Allerdings gibt es auch ein paar Mankos, die das Auto eigentlich nur zum Spaßauto machen. Zum einen der schon angesprochene Tank. Bin knapp 75 km gefahren und habe ihn von 3/4 auf deutlich unter die Hälfte gebracht. Bei straffer Fahrweise gehen locker 22 l durch (auch ohne Dauervollgas) und da ist der Tank in 200 km praktisch leer. Auch der Kommentar des etwas überheblich wirkenden Verkäufers "halt Sportmaschine" macht es nicht besser. Ein 55 l Tank hätte sicher das Auto nicht grundlegend schlechter gemacht.


    Die fehlende Zuladung, die einige hier bemängeln finde ich gar nicht das Problem. Die 4 Sitzplätze mit Personen 80 - 100 kg aufzufüllen wird eh nichts. Hinten war schon für mich mit 1,88 m kein Sitzen möglich. Also wirklich unmöglich. Hinterm Fahrersitz (auf meiner Einstellung) stoßen meine Knie an und den Kopf kann ich schräg halten, nachdem ich mich durch die kleine Tür gequetscht habe. Jemand mit >1,85 und ~80 kg wird da hinten eh kaum mitfahren wollen...geschweige dem zwei.


    Positiv dabei ist aber der Kofferraum, der für einen Kompaktwagen echt angenehm groß ist. Koffer und Taschen sind kein Problem. Also 2 Leute mit gut Gepäck in den Urlaub sehe ich unproblematisch. Auch mit einem Kind sollte es noch gehen.


    Was aber gar nicht geht sind ein paar Komfortmerkmale im Innenraum. Die Sitzheizung wurde glatt vergessen. Nichtmal gegen Aufpreis. Was soll ich mit Spurhalteassi und all dem Kram, wenn mein Hintern zu Eis wird im Winter? (Ja, was das angeht bin ich das totale Weichei :D ). Auch das Infotainment ist unter aller Sau. Fummeliger Touchdisplay, der noch dazu nicht nur klein ist sondern auf der linken Seite eine Bedienleiste hat (der reale Display ist also nochmal kleiner). Die Menüführung fand ich extrem verwirrend und auch die Tasten am Lenkrad sind etwas unstrukturiert angebracht. Insgesamt war die Bedienung der Displays (Tacho und Mittelkonsole) recht fummelig und wenig intuitiv.


    Also insgesamt bin ich emotional von dem Auto total angetan. Das Auto macht einfach nur richtig Spaß, obwohl man weiß dass die DSG Konkurrenz auf der Autobahn davon fährt. Wenn man dann aber wieder das Hirn einschaltet und für den Alltag denkt...weiß nicht ob das so gut ist und auf Dauer sinnvoll. Aber eine abschließendes "Nein" oder "Ja" habe ich nicht gefällt. Das überlege ich mir noch. :)

    Ohne Kooperation geht halt nichts mehr im Moment. Aber ja, das tun sie. Toyota war ja auch bis zum GT86 der Inbegriff für lange Weile. :D


    Bei Mitsubishi hoffen auch viele, dass Renault frischen Wind reinbringt und man in den nächsten 5-6 Jahren einen Evo wiedersieht. Eventuell auf einer Plattform mit dem Megane mit anleihen vom GT-R. Als kleinen Bruder des GT-R mit 4 Türen und einem brauchbaren Kofferraum.


    P.S.: Morgen (wenn das Wetter nicht dazwischenfunkt) fahre ich den Type-R und nächste Woche Dienstag den i30N Performance probe. Wobei ich ehrlich zugebe, dass der Stinger mir nicht so richtig aus dem Kopf will :crazy:

    Ist doch im Moment bei praktisch allen Japanern das gleiche Spiel. Die Modelle mit Spaß und Emotionen werden eingestellt zu gunsten von billigen Autos die großes Volumen haben. Zumindest derzeit geben ihnen die Zahlen damit auch recht.
    Mitsubishi hat den 3000GT, Eclipse und Evo aus dem Programm geschmissen. Subaru kickt den WRX STi, Toyota hat schon ewig keinen Supra mehr (GT86 & BRZ sind die Ausnahme, welche die Regel bestätigt). Einzig Honda legt mit dem Type R noch was auf. Das Mazda die MPS Modelle gestrichen hat, passt in die Linie.


    Nur Nissan fällt mit GT-R und 370Z etwas aus der Reihe, profitiert hier aber wohl auch von Renault. Wobei beide Modelle jetzt auch schon in die Jahre kommen und keine echten Nachfolger in den Startlöschern stehen.


    Sowohl Mitsubishi, Mazda als auch Subaru geben die Zahlen aber recht. Auch ohne die teuren Emotionsmodelle verkaufen sich deren Autos derzeit sehr gut. Kunden wie wir sind die absolute Minderheit. Die allermeisten wollen sich ins Auto reinsetzen, wohl fühlen und von A nach B kommen. Sonst nichts.

    Im Leergewicht sind immer schon 80 kg für den Fahrer und der halbe Tank eingerechnet (in diesem Fall ca. 23 kg).


    Der Type R hat eh nur 4 Sitzplätze und ich wiege nichtmal annähernd 80 kg. :D
    Mein Frau wiegt auch nichtmal ansatzweise so viel.


    Klar sind 340 kg im Vergleich recht wenig, aber auch kein Megadrama. Der Stinger hat übrigens auch nur 414 kg Zuladung wie ich gerade sehe. Hyundai i30N Performance hat 446. Lol... ^^

    Das der i30 auf Landstrassen ein gute Figur macht liegt wohl daran das sie den Ing. von BMW abgeworben haben der da vor den M3 zuständig war und ihm frei Hand in der Entwicklung vom i30 gelassen haben

    Beim Stinger ja das gleiche. Da steckt auch einiges an M und AMG drin. :thumbup: