leistungsverlust mit einen offenen bov???

    • 6 GG

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • JaNein.

      Es kommt halt drauf an wenn du es abstimmen lässt kann man es ja einstellen.

      Aber ohne abstimmung ja das steuergerät rechnet ja mit der luft die abgegeben wird. Der wagen wird automatisch fetter laufen.

      Aber ich glaub da könen dir hier die profis noch mehr zu sagen
    • Das Thema hatten wir letztens auf FB. :D
      Komplett offen ohne Abstimmung=> Knallen beim Schalten, da er kurz überfettet und auf Dauer net gut fürn KAT :D

      Beim Abstimmen nimmst du einfach diesen mit einberechneten Rückdruck bzw Luftmasse raus. Dann hast aber trotzdem noch nen größeres Schaltloch. BTW: Turboloch ist der Bereich VOR 3000rpm ;)

      Um das Schaltloch zu entkoppeln programmierst du Zwischengas ein, damit der Lader schon wieder drehen kann und schnell wieder Druck liefern kann.

      ALPINE/GLADEN/ETON/HIFONICS/MFseries/Simota/Forge /CS/Raid/NWB/PIAA/VAST

      BOSE? Nein danke
    • Es gibt in meinen Augen kein einziges Pro-Argument bei unseren Autos für ein offenes Ventil.

      Deshalb meine Frage an der Threadersteller: Warum offen?

      Wir dröseln dass mal auf:
      Wenn du (mit anliegendem Ladedruck) vom Gas gehst, schließt sich logischerweise die Drosselklappe.
      In der Folge hast du vor der DK einen Überdruck und hinter der DK einen Unterdruck (der Motor saugt weiter an, aber die DK ist ja zu...klassisches Saugerverhalten)

      Wenn ein Ventil öffnet (egal ob offen/geschlossen) ist der Lader in jedem Fall entlastet...es geht nun darum...wo geht der Überdruck hin....

      Jetzt spielen wir das weiter und zwar einmal mit offenem Ventil:
      Der Überdruck wird direkt ins Freie geschossen.
      Die Problematik (wie genannt) ist der Umstand, dass die ECU aber davon ausgeht, diese wäre noch im System...aber die ist ja "auf und davon".
      Daher ergibt sich beim erneuten Gas geben eine kurzzeitige,starke Überfettung was (un)regelmäßig dazu führt, dass unverbrannter Sprit sich im Krümmer bzw. Bereich des Vorkats enzündet...er "pupst" dann folglich.
      Es ist bis jetzt noch kein Fall bekannt, wo dies einen Kat zerstört hätte...aber das ist gar nicht der große Nachteil vom offenen Ventil.

      Der Nachteil ist, dass man vorsätzlich das Ansprechverhalten verschlechtert und den Lag vergrößert.
      In der Summe: Die Luft ist weg, der Wagen überfettet kurz, der Turbo verliert Drehzahl ,muss mehr spoolen um wieder Druck aufzubauen....= starker Performanceverlust.

      Jetzt mit einem geschlossenen Ventil:
      Der Überdruck (meinetwegen anliegende 1,0bar) werden über die Rezirkulationsleitung über das TIP wieder direkt und unmittelbar vor den Lader "geschossen". Dadurch wird dieser auf Drehzahl gehalten, der Ladedruck liegt schneller wieder an, der Turbo-Lag wird verkleinert, das Ansprechverhalten ist besser.

      Die Rezirkulation war im Bereich der Turbo-Technik mit der "geilste Shit" seit Erfindung des Brotes.

      Und was Colt Ansprach, war im Endeffekt (die praktische Umsetzung lassen wir mal dahingestellt) eine Kompensierung der Nachteile eines offenes BOV (soweit möglich)...mit dem Ergebnis, dass man gleich hätte geschlossen fahren können.

      Und "Zusch" und "Ping" und "Yukuhu"...die Ablaßgeräusche bekomme ich mit einem geschlossenen genauso erreicht.
      Das ist Abhängig vom verwendeten BOV und der Ansaugung (SRI/CAI, AirBox-Mod,...)

      Es gibt also für unsere Autos kein einziges Argument, was das verwenden eines offenen sinnvoll erscheinen läßt.

      Und ja es gibt Fahrzeuge, die technisch bedingt offen fahren (müssen)...aber da herrscht eine ganz andere Grundlage.
    • Viele bauen es ebn nur ein um was zu hören :D Klar bekommst das auch mit nem geschlossenen hin aber viele wollen es offen.

      Kann es evtl auch sein, dass beim offenen BOV der Druck noch schneller entweichen könnte, da er keinerlei Widerstand eines Schlauches etc hat?

      Weil je eher er ablässt, desto mehr entlastet man den Turbo und bei wirklich krassen Ladedrücken seh ich da nen Vorteil. Beim Serien MPS nicht, das is klar :D

      ALPINE/GLADEN/ETON/HIFONICS/MFseries/Simota/Forge /CS/Raid/NWB/PIAA/VAST

      BOSE? Nein danke
    • Natürlich wollen das fast alle wegen dem "Zusch" :D
      Hier haben aber viele (in meinen Augen) eine falsche "Fast and Furious"-Vorstellung, da das Ablaßgeräusch auotmatisch und untrennbar mit einem offenen Ventil in Verbindung gebracht wird.

      Und es gibt tatsächlich Fahrzeuge die baulich bedingt (wie bereits genannt) offen fahren.
      Das sind einerseits die ersten Turbos (hier hat technisch die Luftsäule immer auf den Lader gedrückt...das ist aber schon viele viele Monde her) und Recirc ist ja auch keine besonders "jungfräuliche" Erfindung, das gibt es ja auch schon ewig.

      Und auch bei Fahrzeugen, die den (großen) Überdruck nicht durch den "Flaschenhals" Recirc schnell genug abbauen können.
      Hier ist die Recirc teilweise ein "Flaschenhals", da man den Überdruck nicht schnell genug abgebaut bekommt.

      Das läuft dann aber i.d.R. nicht über einen MAF-Sensor...sondern über MAP (Saugrohrdruck)
      Denn mit einem MAP-Sensor kann man durchaus ohne das Gemischproblem fahren.
    • Ich finde auch, dass sich das OEM am "komfortabelsten" fährt.

      Bei anderen (einstellbaren) popelt man eigentlich immer rum bis man mal für sich "das Optimum" gefunden hat..oder man nutzt die Einstellung wie Sie als gängig in den Foren breitgetreten werden...aber vom reinen Fahrkomfort war auch für mich OEM immer am "geschmeidigsten".
      Und solange das OEM Ventil dicht hält, ist das in meinen Augen eigentlich der Königsweg. Andere Ventile sind irgendwie nur ein Kompromiss vom Fahrkomfort/-gefühl.
      Aber wir wollen ja alle ein "cooles" Ablaßgeräusch^^

      Wie das bei nicht einstellbaren a la HKS, Synapse und Co. aussieht...keine Ahnung.

      Mein erstes Ventil war auch ein VTA...eins von Forge...war gar nichtmal so gut^^
      Auch vermittelt (in meinen Augen) der größere Lag trotzdem einen Performancezuwachs...der nicht da ist.
      Zumindest habe ich das damals bei mir so festgestellt. Denn offen braucht der Lader nach dem erneuten Gas geben einen Zacken länger um wieder Druck aufzubauen. Das ist zwar nur ein Zacken...aber dieses "etwas längere Luft holen" mit anschließendem Einsetzen des Ladedrucks wirkt subjektiv igendwie...keine Ahnung..."krasser".Aber das ist nur meine subjektive Erfahrung.

      Und deshalb macht in meinen Augen offen beim MPS einfach keinen Sinn. Man erkauft sich eigentlich nur Nachteile.
      Selbst wenns nur minimalste Einbußen sind...dafür geb ich keinen dreistelligen Betrag aus^^ Ich kauf ja nichts um mein Auto in dem Sinne und mit den gängigen Motorsettings die wir haben...naja, schlechter zu machen.
    • Manu schrieb:

      Und deshalb macht in meinen Augen offen beim MPS einfach keinen Sinn. Man erkauft sich eigentlich nur Nachteile.
      Selbst wenns nur minimalste Einbußen sind...dafür geb ich keinen dreistelligen Betrag aus^^ Ich kauf ja nichts um mein Auto in dem Sinne und mit den gängigen Motorsettings die wir haben...naja, schlechter zu machen.


      Da hast du Recht. Ich fahr das GFB mittlerweile auch ziemlich oft geschlossen. Nur manchmal packt mich noch der Wahn und ich dreh es ein Stück 8) .
      Das OEM-Ventil ist eigentlich solange gut, bis man den Ladedruck über eine gewisse Grenze erhöht und das OEM-Ventil nicht mehr 100% dicht hält.

      Kurz gesagt: Wird die Luft nicht zu 100% zurückgeführt, braucht der Turbolader länger zum Spoolen.
      Mazda 3 MPS BL (granitschwarz)
      > 300 g/s :whistling:
      powered by FU Performance ... because racecar

      Mazda 6 MPS GG (granitschwarz)
      under construction 8)
      powered by FU Performance ... because racecar
    • Wenn die nicht einstellbaren, wie dein HKS SSQV3, das können ist das ne gute Sache...ich hab mich immer vor dem Preis gedrückt^^
      Für ein echtes HKS legt man ja schon gut Geld auf den Tisch.

      Ich fahre "nur" ForgeV1 mit Airbox-Mod und Simota Matte.
      Das "Katsching" ist halt Geschmackssache, aber der Turbo-Spool kommt gut rüber und ist in dem Sinne "Stealth".

      Wenn ich mal zuviel Geld über hab...dann ganz vielleicht mal ein HKS oder ein Synapse :)
    • Hi

      Also ich fahre schon Ewigkeiten ein etwa 30% geöffnetes GFB BOV. Es macht gut Zisch und der Komfort ist gegenüber der OEM-Plastikdose keinen Deut schlechter. Komplett offen hatte ich es nie. Da ich ebenfalls ein CS Power Series SRI mit Airbox verbaut habe, kann ich natürlich sehr wohl beurteilen was man da hört! Nämlich fast nichts. Mir ist es jedenfalls bei weitem nicht laut genug. Und bei einer ca. 30%igen Öffnung des BOVs "fließt" auch genügend Luft zurück. Ich hatte jedenfalls bis heute noch nie eine Fehlermeldung deswegen. Beim GFB kann man die Vorspannung der Feder ganz bequem stufenlos einstellen. Ich habe es bei mir so eingestellt, daß es in bestimmten Situationen ein schönes Flattergeräusch macht. Mein Ladedruck beträgt 1,2 Bar und wird bis in die höchsten Drehzahlen gehalten. Soll heißen, daß das BOV natürlich dichter als dicht ist. :)

      Wenn es darauf ankommt, kann ich meinen MPS absolut ruckfrei bewegen. Beim Durchbeschleunigen, also Drehzahl bis in den roten Bereich und dann superschnell schalten, gibt es praktisch auch kein nennenswertes Turboloch.

      Schon putzig. Bevor ich mir damals das BOV zugelegt habe, gab es endlose pro BOV Diskussionen...wie toll es doch gegenüber der OEM-Plastikdose wäre (nicht nur wegen besserer Dichtheit), und jetzt soll es plötzlich nur noch Nachteile haben??? Na!
      Der einzige Nachteil ist, daß man sich nicht unbedingt von der Rennleitung erwischen lassen sollte.
      Aber sonst.....kann natürlich jeder nach seiner Fasson glücklich werden. ;) Ohne BOV? Ohne mich! :D

      Beste Grüße
    • Schon putzig. Bevor ich mir damals das BOV zugelegt habe, gab es endlose pro BOV Diskussionen...wie toll es doch gegenüber der OEM-Plastikdose wäre (nicht nur wegen besserer Dichtheit), und jetzt soll es plötzlich nur noch Nachteile haben??? Na!
      Der einzige Nachteil ist, daß man sich nicht unbedingt von der Rennleitung erwischen lassen sollte.
      Aber sonst.....kann natürlich jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Ohne BOV? Ohne mich!


      Hast du den Thread gelesen? ?(

      Es geht hier ausschließlich um offene BOV, die vollständig VTA arbeiten...also 100% Ablassen und dessen Nachteile

      Von Einstellbaren (wie in deinem Fall das GFB) geht es hier überhaupt nicht.

      Was aber nichts daran ändert, dass 100% Rückführung den Königsweg darstellt, auch wenn bei einem einstellbaren mit 30% Ablassen noch 70% Rückgeführt werden.
      100% sind nunmal mehr wie 70% oder anders gesagt "0,7bar die vor den Lader zurückgeführt werden sind eben keine 1bar".


      BTW:
      Ich meine auch zu behaupten (lasse mich aber gerne korrigieren) dass das GFB nicht so konstruiert ist, dass durch die Luftwegsführung ein Flutter absichtlich erzeugt wird.
      Ich mutmaße eher, deines ist zu hart eingestellt und bei niedrigeren Drücken macht es nicht schnell und weit genug auf und die Luftsäule drückt auf den Lader.
      Aber wie gesagt, da lasse ich mich gerne korrigieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Manu ()

    • Ravefreak schrieb:

      Da ich ebenfalls ein CS Power Series SRI mit Airbox verbaut habe, kann ich natürlich sehr wohl beurteilen was man da hört! Nämlich fast nichts. Mir ist es jedenfalls bei weitem nicht laut genug.

      Das liegt aber weder am BOV noch am Intake selber, sondern eher daran dass das CS SRI mit einem Silikonschlauch ausgestattet ist.
      Bei Bent hört man das geschlossene HKS durch das Injen CAI mehr als deutlich und das auch von draußen.