Sturzeinstellung nach Tieferlegung (Gewindefahrwerk)

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    • Sturzeinstellung nach Tieferlegung (Gewindefahrwerk)

      Hey zusammen,

      ich hab letzte Woche beim Mazdahändler ein H&R Gewindefahrwerk einbauen lassen. Die haben recht tief gedreht, was auch meine Wunsch war. Allerdings passt der Sturz jetzt vorne und hinten nicht mehr.

      Hab ich noch andere Möglichkeiten, außer a) wieder höher drehen oder b) alle 5000km neue Reifen kaufen?
      Wie haben andere Leute hier mit Gewindefahrwerk Spur und Sturz eingestellt, also welche Werte?
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fonsi ()

    • Naja ich würde mal behaupten deutlich weniger als du fährst, um ständig neue Reifen zu brauchen.

      Irgendwann geht auch nix mehr zu verstellen am Sturz und wenn würde ich vorne etwas negativer wie Serie machen und hinten nich zu viel negativen Sturz, sonst bekommste teilweise noch mehr Untersteuern. Werte kann ich dir grade nich sagen, aber wir hatten doch letztens erst Achsvermessungswerte irgwo :huh:

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      BOSE? Nein danke
    • Fonsi schrieb:

      Wie haben andere Leute hier mit Gewindefahrwerk Spur und Sturz eingestellt?
      Vorne kannst du mit dem Fahrwerk nichts einstellen! Du hast bei dem H&R keine zusätzliche Sturzverstellmöglichkeit wie bei dem D2 z.b. da du bei dem H&R die OEM Domlager wieder einbaust und keine neuen Domlager mit Integrierter Sturzverstellung dabei sind. Eine Option sind in diesem Fall sogenante Excenter schrauben. Diese sind aber weder eine Optimale Lösung noch werden sie beim TÜV gerne gesehen.

      Auf der Hinterachse kannst du einfach Sturzversteller verbauen.. sowas hier z.b. ->
      feinys.com/Mazda/3/Fahrwerksst…HI-schwarz---Mazda-3.html

      Wir stellen für ein Sportliches Fahrverhalten das zu einem Sportwagen wie ein MPS dazu gehört bei uns nach dem Einbau
      VO 2° Negativ
      HI 1-1,5° Negativ ein.

      Wenn jemand aber mit dem Sportwagen eher weniger schnell fahren will und es mehr auf Reifen Haltbarkeit ankommt kann man getrost die Werte aus dem PC der Messanlage nehmen die von Mazda direkt stammen.
    • Super, danke für die Tipps! Und der Sturzversteller für hinten passt auch beim BL?!

      Exzenterschrauben kommen bei mir keine rein ;) .

      Kannst du mir auch Werte für die Spureinstellung nennen? Dann hat mein Mazdahändler mal nen Anhaltspunkt.
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    • Super, danke für die Werte! Für Fahrwerkslaien: Was heißt denn offen und zu? Mir sagt nur Vorspur und Nachspur was.
      Über den Sturzversteller rede ich mal mit meinem Werkstattmeister.
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    • Ja das kenn ich eigtl auch nur, offen heisst meiner Meinung nach Nachspur und zu=Vorspur.
      Nachspur vorne bringt schlechteres EInlenken, aber im weiteren Kurvenverlauf bzw bei Gasanahme besser ist.

      Vorspur vorne genau umgekehrt. An der Hinterachse meist Vorspur, wegen besseren Geradeauslaufs

      Wobei 0,5 schon ganz schön krass is 8| Das radiert doch auch ordentlich

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      BOSE? Nein danke
    • Nein ich habe am MPS garnix verstellt, ich kann dir nur sagen, was ich weiss und lese

      VA: Vorpur => Schneepflugähnlich-besseres EInlenken, weiterer Kurvengang eher Untersteuern beim gasanlegen, weil er sich noch mehr auf Vorspur zieht
      Nachspur=>genau umgekehrt

      HA: Eigtl immer Vorspur bei Frontrieblern(alles was ich schrieb gilt für FWD) besserer Geradeauslauf und die Räder drückts auch leicht richtung Nachspur, wo er dann fast neutral ist

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      BOSE? Nein danke
    • Ne :D Wir stellen gerne die Aggressivere Nachspur ein weil sie in Verbindung mit dem Sturz ein Rasiermesser scharfes Einlenken mitbringt. Dazu kommt noch das man auf der Bremse das Heck sehr einfach mit dem Lenkrad Perfekt in die Kurve rein Positionieren kann!

      Und wenn mann dann eingelenkt hat kann man das Auto am Kurvenausgang an der Haftgrenze direkt mit dem Gaspedal aus der Kurve raus feuern ohne noch grossartig am Lenkrad zusätzliche Lenkkräfte und nervosität ins Rad zu bringen. Die Vorspur auf der Hinterachse beruhigt das Heck am Kurvenausgang wenn man schon voll auf dem Pinn steht und es ist mit ordentlichen Reifen recht "einfach" zu fahren.

      Aber grundsätzlich stimmt das natürlich, diese Werte sind schon recht Agressiv, ich persönlich Fahre sie gerne, habe sie aber auch deswegen mitgeteilt damit man einen Anhaltspunkt hat in welche Richtung man was wie einstellen sollte.

      Übrigens ist die farhwerkskinematik so empfindlich das hier kleine Abweichungen bereits gravierend den Grenzbereich verschieben!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von SPF ()

    • Ich hab nun mit meinem Werkstattmeister wieder gesprochen. Er meinte Nachspur vorne in Verbindung mit dem negativen Sturz würde den Reifen innen ziemlich viel abradieren.
      Ich vermute, sie werden mir jetzt vorne etwas Vorspur einstellen.

      Was gibt es generell an Exzenterschrauben auszusetzen? H&R hat welche mit Gutachten, in anderen Foren wird darüber nichts negatives gesagt.

      @ Feinys: Habt ihr auch eine etwas reifenfreundlichere Einstellunge / Empfehlung?
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    • Fonsi schrieb:


      @ Feinys: Habt ihr auch eine etwas reifenfreundlichere Einstellunge / Empfehlung?
      Ja... alles OEM Lassen und am Auto nichts verändern :D :D

      Kleiner scherz, aber im Ernst, wenn man so ein Auto besitzt will man sportlich Fahren, wenn man es sich nicht deswegen gekauft hat warum den dann? klar gibt es entschärfte Einstellungen und aber auch noch viel Extremere als die o.g.

      Grundsätzlich muss man eben ganz klar wissen was man will.. will man einen schnellen Sportwagen artgerecht bewegen muss man eben damit Leben einmal im Jahr neue Reifen kaufen zu müssen (jenach km-fahrleistung natürlich). Mit den o.g. Werten, einen sehr weichen Sportreifen und einen entsprechenden Fahrstill OHNE Rennstreckenbesuche hält der Reifensatz ca. 6-10.000km (abhängig vom Reifen und Fahrstill).

      Fährt man pro Jahr 15.000km und mehr ist die Sache ja klar...
      Will man also einen Kompromiss muss man die Werte auf Kosten der Fahrbarkeit kastrieren. That´s it!

      Eine eierlegende Vollmilchsau gibt es leider nicht - nirgends! Ok Gibt es schon.... aber da ist dann noch eine kleine Investition notwendig :D da muss man sich sowas wie einen kleine Hybrid Zweitwagen kaufen für den Alltag und dann den Sportwagen so bauen wie er gedacht war für die schönen schnellen Tage .. eben sportlich.
    • SPF schrieb:

      Kleiner scherz, aber im Ernst, wenn man so ein Auto besitzt will man sportlich Fahren, wenn man es sich nicht deswegen gekauft hat warum den dann?


      Natürlich, gar keine Frage. Ich bin auch niemand, der auf den Verbrauch schaut und extra sparsam fährt, damit ich an der Tanke 5 € weniger zahlen muss.
      Aber alle 5000km neue Reifen kaufen ist mir dann doch etwas zu krass. Zu mal es sicher eine entschärftere Variante gibt, ohne dass hier gleich jeglicher Fahrspaß auf der Strecke bleibt.
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    • Fonsi schrieb:





      Zitat von »SPF«
      Kleiner scherz, aber im Ernst, wenn man so ein Auto besitzt will man sportlich Fahren, wenn man es sich nicht deswegen gekauft hat warum den dann?



      Natürlich, gar keine Frage. Ich bin auch niemand, der auf den Verbrauch schaut und extra sparsam fährt, damit ich an der Tanke 5 € weniger zahlen muss.
      Aber alle 5000km neue Reifen kaufen ist mir dann doch etwas zu krass. Zu mal es sicher eine entschärftere Variante gibt, ohne dass hier gleich jeglicher Fahrspaß auf der Strecke bleibt.


      Ich gebe SPF schon Recht, aber ich denke man muss sich auch die Frage stellen "Was brauche ich".

      Ich sehe das ggf. etwas anders als viele hier, aber es gibt soviele Möglichkeiten sein Fahrzeug zu Gunsten der Fahrdynamik und zu Lasten der Haltbarkeit (Verschleiß) und des Geldbeutels zu optimieren.

      Die Frage ist nur....brauch man das?

      Was bringt mir ein Gewindefahrwerk mit einer Bazillion Möglichkeiten die Zug- und Druckstufen einzustellen...wenn außer ab und an mal Landstraßen-Rallye der Wagen an sich im öffentlichen Straßenverkehr bewegt wird und man bspw. die Nordschleife nur von Fotos kennt oder 2x im Jahr "just for fun" drübereiert?
      Wie oft stellt man das Gekröse denn um und passt das Setting an.....machen wir natürlich alle jedes WoEnde 3x.....ich behaupt der "reguläre MPSler" stellt das einmal ein und fertig.

      Was bringen mir im Bezug auf die Fahrdynamik entsprechende Spur,Sturz,Vor-Nachlauf-Einstellungen...wenn man an sich nie in diese Bereich kommt...wo diese dann im Kern zum Tragen kommen?

      Ich behaupte die Masse (mich eingeschlossen) kommt bei der Landstraßenhatz schon vor dem Auto an seinen eigenen Grenzbereich...wir sind halt in der Masse keine Profis...das ist auch nicht verwerflich sondern eher die Regel.

      Mein persönliche Meinung ist die, dass diese "fahrdynamisch Über-optimierten Einstellungen" im öffentlichen Straßenverkehr so nie ausgereizt werden können, da man an sich nie in diese Grenzbereiche vordringt wo sich dessen Vorteile markant ausspielen.

      Manche mögen dass anders sehen, aber im normalen Straßenverkehr kommt man da in meinen Augen so gut wie nie hin. Ich kann ja auf der Landstraße in dem Sinne nicht mal Ideallinie fahren, da ich sonst ständig die Spur vom Gegenverkehr schneiden würde (kommt in Kurven dann entsprechend sehr gut)

      Auch wenns jetzt Kritik hagelt^^...aber diese Settings sehe ich dann eher bei Ringtools und vergleichbar angebracht.

      Wenn ich bei nem "Sportler" wie einem MPS, der an sich mit "Fun" im öffentlichen Straßenverkehr bewegt wird...dann ist in meinen Augen selbst alle 10k ein Reifenwechsel fürn *sry* Arsch.
      Ich verstehe nichtmal wie das einige schaffen ohne Semis oder vergleichbar zu fahren...das ist dann für mich nur ein ständiges abgebumse vom Auto^^
    • Ich geb dir da in jedem Punkt voll und ganz Recht... ich sehe das genau so. Von meinen 15000km im Jahr fahre ich maximal 100km NOS just for fun.
      Im normalen Straßenverkehr reicht einfach ne humane Einstellung für mich.
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